»Wer lieben kann, ist glücklich.«
Hermann Hesse
Über mich & meine Arbeit
Wie kann man sich dich als Mensch vorstellen?
Während ich nach außen hin oft ruhig wirke, geht in meinem Kopf rund um die Uhr die Post ab. Ich gehöre definitiv zur Kategorie der Grübler. Wenn ich nicht gerade über eine neue Buch-Idee nachdenke, beschäftigen mich philosophische Lebensfragen oder aktuelle Projekte. Ich habe aber auch eine alberne Seite an mir, die gerne etwas wagt, durchaus auch mal cringe ist, schnell in Euphorie verfällt und gerne gemeinsam lacht. Als Sternzeichen Wassermann mit Aszendent Jungfrau finde ich mich irgendwo zwischen analytischem Denken und absoluter Experimentierfreude wieder.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war noch in der Grundschule, da erinnere mich an einen Abend, an dem meine kleine Schwester nicht einschlafen konnte. Um sie zu beruhigen, hatte ich spontan beschlossen, ihr eine Geschichte zu erzählen. Mit dem Entschluss zu einhundert Prozent zu improvisieren, erzählte ich ihr von einer Gruppe Tiere auf einer Reise. Irgendwann war sie eingeschlafen und ich war irrsinnig stolz.
Ich denke, das war ein entscheidender Moment. Seither schreibe ich unglaublich gerne Geschichten. Ich begann mit kurzen Texten, erfreute mich an kreativen Schreibaufgaben im Deutsch-Unterricht und beschloss mit vierzehn Jahren mein erstes Buch zu beginnen. Ambitioniert wie ich war, setzte ich mich immer wieder dran, zeigte die Texte voller Stolz meiner Schwester, hielt sie aber vor allen anderen zurück. Ich schrieb nur für uns, bastelte aus den selbst gedruckten Seiten sogar ein Leporello. Meine Eltern wurden wahnsinnig, als ich die ganze Tintenpatrone verbraucht hatte. Sich das selbst gebastelte Buch dann später ins Regal zu stellen, war mein heimlicher kleiner Erfolg, an den ich heute noch gerne zurückdenke.
Erst kurz vorm Studium griff ich die Geschichte wieder auf, strukturierte sie um und entschloss, es als junge Erwachsene neu aufzusetzen, bis ich es viele Jahre später, mit fast 30 Jahren, als mein Debüt veröffentlichte. Seit das Eis gebrochen ist, lese und schreibe ich viel mehr. Mir wurde immer mehr bewusst, dass mich in meinem bisherigen Leben nichts so sehr erfüllt, wie das Miterleben und Erfinden von Fantasiegeschichten.
Wie sieht dein Schreibprozess aus – eher geplant oder intuitiv?
Als gelernte Grafikdesignerin und Marketing Managerin habe ich früh gelernt, meine Ideen zu strukturieren, zu planen und ausführlich zu ver-argumentieren. Wenn ich schreibe, dann mit dem Anspruch an Tiefe und einem groben Ablauf im Kopf, aber ohne es bis ins Detail durchzuorganisieren. Es kommt, wie es kommt. Ich lasse meist erstmal meine Ideen fließen und habe dann mehr Arbeit im Lektorat, als mich zu früh, zu sehr einzugrenzen. Im späteren Verlauf fällt es mir dann schwer, das Buch aus der Hand zu geben, weil mir immer und immer wieder Dinge auffallen, die ich hätte noch besser machen können.
Hast du feste Schreibrituale oder Schreibzeiten?
Und wie gehst du mit Schreibblockaden um?
Ich schreibe nur dann, wenn es sich richtig anfühlt. Nachdem ich mir viele Jahre selbst Druck gemacht habe, hat sich ein wichtiges Learning regelrecht eingebrannt: Erzwingen bringt nichts. Wird man von jemandem für seine Arbeitsstunden bezahlt, hat man nicht die Freiheit, im Einklang mit der Muse zu arbeiten. Dann ist das etwas anderes. Aber wenn es ums Schreiben geht, gönne ich mir den Luxus. Ich schreibe immer, wenn ich Lust dazu habe und tue alles, um möglichst in Stimmung zu kommen, wenn sich der innere Schweinehund mal wehrt. Aber wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht. Dann zeigt der innere Kompass in eine andere Richtung. Dann schaue ich, was mein Herz sagt, was stattdessen heute wichtig ist. Tatsächlich bleiben mir Schreibblockaden mit dieser Herangehensweise weitgehend erspart. Ach – und wenn ich schreibe, dann am liebsten morgens bis mittags. Da kann ich mich am besten konzentrieren.
Was willst du mit deinen Geschichten auslösen?
Preisgekrönte Werke haben meist die Eigenschaft Experten zu begeistern, indem sie Herangehensweisen revolutionieren oder gesellschaftskritische Themen aufzeigen. Ich hingegen möchte einfach nur mitreißende Liebesgeschichten schreiben, die mir und bestmöglich auch anderen Spaß machen. Ich möchte ganz bewusst Leserinnen und Leser ansprechen, die einfach gerne unterhaltsame Romance Bücher lesen. Eben genau wie ich! Dabei lege ich Wert darauf, angenehme Gefühle im Gegenüber auszulösen, sie auf neue Gedanken zu bringen und authentische Charaktere zu kreieren. Letztendlich weiß man nie, was die Dinge in anderen Menschen tatsächlich auslösen, aber das ist auf jeden Fall meine Intention beim Schreiben.
About Me
Ich liebe und schreibe Romance-Geschichten. Falls du kein Buch mehr verpassen willst, dann schau doch gerne auf meinen Social-Media-Kanälen vorbei!
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